Warum Langeweile etwas Gutes ist!

So gelingt es dir, Langeweile zu geniessen, anstatt sie zu verteufeln

Wann hast du dich das letzte Mal so richtig gelangweilt?

Langeweile wird von vielen als etwas Schlechtes angesehen. Dabei ist Nichtstun (wissenschaftlich erwiesen) ein sehr hilfreiches Werk­zeug, um Emotionen besser wahrzunehmen, dem Gehirn Erholungspausen zu gönnen und Raum für Kreativität zu schaffen.

Trotzdem unternehmen wir oft alles dafür, um uns bloss nicht zu lang­weilen. Sobald es mal nichts zu tun gibt (zum Beispiel wenn wir in der Warteschlange im Supermarkt stehen, im Warteraum beim Arzt sitzen oder an der Haltestelle auf den Bus warten) zücken wir sofort das Handy. Ist doch wahr, oder?!

In diesem Blogartikel erfährst du, wie es dir gelingt, das Nichtstun endlich so richtig zu geniessen und bewusst Momente der Langeweile zuzulassen. Ausserdem bekommst du drei wertvolle Fragen mit auf den Weg, die dich zum Nach- und vielleicht sogar Umdenken anregen sollen.

Ab und zu einfach mal dasitzen und den Blick schweifen lassen…

 Vor Kurzem habe ich einen Artikel über die Romanautorin Juli Zeh zum Thema „Aushalten von Langeweile“ gelesen. Darin sagte sie, dass es für ihre Arbeit essentiell sei, einfach mal an der Bushaltestelle zu sitzen und sich zu fragen, was genau die Taube da auf dem Boden eigentlich gerade anstellt… und diese Beobachtung zur interessantesten Sache der Welt zu machen.

Langeweile fühlt sich häufig erst einmal unangenehm an!

Nichtstun löst in den meisten von uns den Impuls aus, sich beschäftigen zu wollen. Denn Langeweile fühlt sich im ersten Moment einfach seltsam und unangenehm an.

Was machen wir also? Wir zücken das Smartphone, beantworten Nachrichten, lesen die neuesten Schlagzeilen oder scrollen durch Social Media.

Im Arbeitskontext das gleiche Spiel. Die meisten von uns werden schon kurz nach dem Aufwachen in einen Strudel aus Meetings, E-Mails, Nachrichten und Anrufen gezogen. Auch der Blick in den Kalender lässt oft nur wenig Raum für Langeweile: Die Tage sind von morgens bis abends durchgetaktet, Termine überschneiden sich teilweise – der vermeintlich normale Wahnsinn des Arbeitsalltags eben. 

Vielen würde es gut tun, die Langeweile zuzulassen…

Doch können wir das überhaupt noch? Wirklich mal nichts tun? Einfach dasitzen und den Blick schweifen lassen?

Ich von meiner Seite muss sagen: Schwierig! Manchmal bin ich so zerstreut und habe so viele unterschiedliche Gedanken im Kopf, dass es mir unfassbar schwer fällt, nichts zu tun. Da ich jedoch weiss, wie wichtig es ist, sich auch mal zu langweilen, schaffe ich proaktiv Situationen, in denen ich ganz bewusst nichts mache.

3 Fragen, die du dir noch heute stellen solltest

Deshalb möchte ich dir gerne drei Fragen mit auf den Weg geben, die auch mir immer wieder helfen, Langeweile in meinen Alltag zu integrieren.

Dabei geht es gar nicht darum, stundenlang auf einer Bank zu sitzen und Tauben zu beobachten oder den Wolken beim Vorbeiziehen zuzusehen…Wir wissen beide, dass diese Vorstellung völlig unrealistisch ist. Doch vielleicht helfen dir die Fragen, zumindest hin und wieder ein bisschen produktive Langeweile in dein Leben zu lassen. 

  1. Wann kannst du das Smartphone zu Hause lassen?
  2. Welchen Weg kannst du zu Fuss gehen?
  3. Kannst du dich einen ganzen (oder halben) Tag von Meetings befreien?

Die anstehende Ferien- und Weihnachtszeit ist eine wunderbare Möglichkeit, um bewusst kleine Phasen der Langeweile einzuführen und dich voll und ganz auf das Nichtstun einzulassen.

Fazit

In diesem Blogartikel hast du erfahren, dass…

  • Langeweile ein nützliches Werk­zeug ist, um Emotionen besser wahrzunehmen, dem Gehirn Erholungspausen zu gönnen und Raum für Kreativität zu schaffen
  • Nichtstun sich für viele im ersten Moment seltsam und unangenehm anfühlt
  • wir oft alles dafür machen, um uns bloss nicht zu lang­weilen
  • es mir selbst häufig schwer fällt, nichts zu tun und ich daher proaktiv Situationen erschaffe, in denen mir langweilig ist
  • du regelmässig für produktive Langeweile in deinem Leben sorgen kannst, indem du dir drei einfache Fragen stellst 

 

Ich wünsche dir eine wunderschöne Weihnachtszeit, ein fröhliches Zusammensein und zahlreiche bezaubernde Momente mit deinen Liebsten.

Weihnachtliche Grüße

Deine Sonja

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