Liberating Structures:
So erzielst du im Handumdrehen bessere Ergebnisse mit deinem Team

Achtest du darauf, dass sich jeder aus deinem Team einbezogen fühlt?

Wir alle arbeiten besser, wenn wir das Gefühl haben, dass das, was wir tun, einen Sinn hat. Dass wir mit unserem Handeln zu einem bestimmten Ergebnis beitragen können. Dass wir etwas bewirken.

Stimmt doch – oder?

Als Führungskraft ist es jedoch keinesfalls immer leicht, ALLE Teammitglieder aktiv einzubeziehen und jeden zu Wort kommen zu lassen. Zumal es in den meisten Teams Mitarbeiter*innen gibt, die introvertiert sind und sowieso nur ungern vor einer Gruppe sprechen.

In diesem Blogartikel erfährst du, wie es dir mithilfe von Liberating Structures gelingt, dein gesamtes Team in Meetings & Co. erfolgreich mit einzubeziehen. Ausserdem verrate ich dir, weshalb ich kein Fan von konventionellen Methoden bin und wie die Liberating Structures dich und dein Team ganz konkret unterstützen können. 

Das Kernproblem

Ein Grund, weshalb sich oft nur wenige (und meistens immer dieselben) Mitarbeiter*innen in Besprechungen, Präsentationen und Brainstormings einbringen, ist Folgender: Die Meetings werden von vorneherein falsch angegangen.

Und zwar so falsch, dass die Aufmerksamkeit und Energie der Teilnehmer*innen bereits nach kurzer Zeit flöten geht. Mit dem Ergebnis, dass sie überhaupt keine Lust und Motivation verspüren, sich aktiv einzubringen.

Am Ende melden sich also wieder nur die Mitarbeiter*innen mit der lautesten Stimme zu Wort. Oder eben diejenigen, die das meiste zu sagen haben. Was keinesfalls bedeutet, dass diese auch immer die besten Ideen haben. Das kreative Potential der Gruppe wird also oft überhaupt nicht ausgeschöpft.

Zeit für eine erfolgversprechende Alternative:
Die Liberating Structures!

 

Und hier kommen die sogenannten Liberating Structures (deutsch: „befreiende Strukturen“) zum Einsatz. 

Liberating Structures sind ein Methodenkoffer aus modernen Mikrostrukturen, die von Keith McCandless und Henri Lipmanowicz zusammengestellt wurden. Dabei geht es im Kern darum, das Vertrauen und den Umgang im Team mithilfe verschiedener Methoden zu verbessern. Mit dem Ziel, dass sich JEDER aus dem Team einbringt und sein volles kreatives & innovatives Potential entfesselt.

Die Grundidee aller Methoden ist simpel: Es werden Strukturen geschaffen, die dafür sorgen, dass Ideen, Infos und Herausforderungen bereitwillig im Team geteilt werden (also: befreien). Liberating Structures unterscheiden sich damit deutlich von den – häufig sehr kontrollierenden und hemmenden – konventionellen Methoden.

 

 

Typische Anwendungsbereiche der Liberating Structures

Im Grunde können die Liberating Structures immer dann genutzt werden, wenn dein Team in Hinblick auf ein bestimmtes Ziel zusammenarbeiten soll. Also bspw. in Meetings, interaktiven Workshops und Brainstorming-Sessions. 

Die Methoden können jeweils zur Aktivierung und Beteiligung der Teilnehmenden eingesetzt werden. Dabei existieren – je nach Herausforderung und Thema – ganz unterschiedliche Methoden.

 

Hier einige Situationen, in denen Liberating Structures wunderbar helfen können:

 

  • um sich im Team besser kennenzulernen und anfängliche Hürden (z.B. in der Kommunikation & Ansprache) zu überwinden
  • zum Überschreiten von Hierarchiestufen
  • zum Erarbeiten möglichst vieler kreativer Ideen
  • um konkrete Probleme oder Herausforderungen zu lösen
  • um einzugrenzen, wie ein Projekt überhaupt angegangen werden soll
  • um Hindernisse zu entdecken, die dem Ziel im Weg stehen
  • zum Entwerfen von Strategien 
  • um sich gegenseitig unter die Arme zu greifen
  • um Ideen, Know-How und Erfahrungen miteinander zu teilen

Die 10 wichtigsten Vorteile von Liberating Structures

Dass ich ein grosser Fan der Liberating Structures bin, kannst du dir mittlerweile sicherlich denken. Sowohl in der Zusammenarbeit mit meinen Kund*innen, als auch mit meinem eigenen Team, liebe ich es, auf den umfangreichen Methodenkoffer zurückgreifen zu können. Und mir genau das herauszupicken, was meine Kund*innen, Mitarbeiter*innen und ich gerade brauchen.

Falls du immer noch zögerst, ob du den Liberating Structures eine Chance geben solltest, habe ich dir hier die zehn wichtigsten Vorteile zusammengefasst:

  • Liberating Structures können einfach erlernt und angewendet werden
  • sie minimieren den bremsenden Effekt von Hierarchien und Machtdynamiken innerhalb von Gruppen
  • Liberating Structures bewirken, dass die Mitarbeiter*innen motivierter und proaktiver handeln, wodurch sie viel schneller in einen Flow-Zustand kommen
  • sie sorgen dafür, dass es einen sicheren Raum gibt, in dem sich alle Teilnehmer*innen einbringen können
  • so kommen auch diejenigen zu Wort, die sich sonst eher im Hintergrund halten 
  • durch die Beteiligung aller Mitarbeiter*innen werden deutlich mehr kreative & innovative Ideen entwickelt 
  • das Team erreicht überdurchschnittliche Ergebnisse – und zwar mit viel mehr Leichtigkeit als vorher
  • die Teilnehmer*innen fühlen sich gehört und wertgeschätzt 
  • das Teamgefühl wird gestärkt
  • Liberating Structures sorgen dafür, dass die Mitarbeiter*innen mit Freude und viel mehr Energie am Werk sind 

Möchtest du tiefer in dieses spannende Thema einsteigen?

Dann sei gerne bei meinem nächsten Facilitating-Workshop dabei, der am 16.09.2022 in Luzern stattfindet. Dort kristallisieren wir – mithilfe der “Liberating Structures” – unter anderem den Kern eines Teamentwicklungsprozesses heraus. 

Dieser Workshop ist perfekt für alle, die das Gefühl haben, dass Veränderungsprozesse in ihrem Unternehmen bisher gar nicht oder viel zu langsam umgesetzt werden. Und auch für diejenigen, die noch mehr über Liberating Structures und andere zukunftsfähige Herangehensweisen wie Co-Thinking, Co-Creation und Co-Operation erfahren möchten. 

Gemeinsam mit Daniel Osterwalder von Visual Dynamics zeige ich dir eine Vielzahl an Möglichkeiten, um die Zusammenarbeit mit deinem Team effektiver und moderner zu gestalten.

>> Klingt spannend! Mehr Infos zum Facilitating-Workshop <<

Befreiende Grüsse
Deine Sonja

Wer ist Sonja Rogenmoser?
Erfahre mehr über mich und meine Mission
Mein Name ist Sonja Rogenmoser. Ich verfüge über mehr als 16 Jahre Führungserfahrung in verschiedenen Branchen, Teams und in Zusammenarbeit mit verschiedensten Führungskräften. In meinem Blog biete ich Tipps, Anleitungen und Beispiele für alle Führungskräfte oder die, die es werden wollen was es heisst, intuitiv zu führen. Zudem begleite ich in meinen Mentorings Führungskräfte dabei, durch intuitive Führung voller Leichtigkeit und mit weniger Alltagsstress, gemeinsam mit ihren Teams die Unternehmensziele zu erreichen.
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Als Mentorin begleite ich Führungskräfte, die die Veränderung durch den Führungsstil leben möchten. Bist du bereit intuitives Führen zu lernen und zu leben? Mehr auf deine Intuition in Zusammenarbeit mit deinem Team zu hören und ihr zu vertrauen? Toll! Auf die Zusammenarbeit mit dir, freue ich mich schon sehr.

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