Warum braucht eine Führungskraft ein Personal Branding?

Einleitung

Hast du dich schon einmal gefragt, ob Personal Branding auch etwas unter Führungskräften zu tun hat? Vermutlich nicht. Dabei kann das ein entscheidender Punkt sein, wenn es darum geht unter den Mitarbeitern Vertrauen aufzubauen und seine Sichtbarkeit im Unternehmen zu erhöhen. 

Wie genau Personal Branding unter Führungskräften funktioniert und was du dabei beachten musst, erfährst du in diesem Blog. Also rauf auf die Karriereleiter und weiterlesen! 

Warum braucht ein Unternehmer eine Personal Brand? Klare Sache

Ich denke, es ist allen klar, dass Personal Branding für Unternehmer besonders viel Sinn macht. Gerade wenn sie eine Dienstleistung anbieten. Vertrauensaufbau, Nahbarkeit ausstrahlen und Followern zu Fans machen, die letztendlich Kunden werden. Die Personal Brand ist bei solchen Marken einfach ein grosser Teil der Marketingstrategie, die in vielen Fällen Sinn macht. Doch auch der Unternehmer hat Mitarbeiter, Freelancer oder künftige Mitarbeiter, zu denen er Vertrauen aufbauen und ein Band knüpfen muss und an dieser Stelle unterscheidet er sich gar nicht so stark von der angestellten Führungskraft. Aber warum braucht eine Führungskraft eine Personal Brand?

Warum braucht eine Führungskraft eine Personal Brand?

Das Thema Personal Branding wird sowohl für Unternehmer immer relevanter, die ja auch Führungskräfte im eigenen Unternehmen sind, aber eben auch für angestellte Führungskräfte. Wieso? Durch ein Personal Branding kann sich eben auch eine Führungskraft mit ihrem Können und ihrer Expertise entsprechend im Unternehmen darstellen. Aber was noch viel wichtiger ist – die Führungskraft kann dadurch Vertrauen bei bestehenden und zukünftigen Mitarbeitern aufbauen, bei Kollegen auf unserer Ebene aber eben auch zum Chef und der Geschäftsführung.

“Personal Branding” ist Selbstdarstellung und Angeberei – von wegen!

Personal Branding ist in den Augen vieler Menschen stark verpönt. Der Tenor geht von Selbstdarstellung, über Angeberei bis hin zu “der möchte sich in den Vordergrund drängen”. Doch verfolgt Personal Branding wie zu Beginn schon erwähnt einen anderen Zweck. In erster Linie geht es um Vertrauensaufbau. Und wie soll der erreicht werden, wenn das Personal Branding sich darum dreht, sich in den Vordergrund VOR andere zu drängen? Im zweiten Schritt geht es dann auch um das Inhaltliche. Die Personal Brand sorgt dafür, dass du auf deinem Gebiet als Experte wahrgenommen wirst und so hast du als Führungskraft ganz andere Möglichkeiten auf deinem Gebiet weiterzukommen. 

Welche Vorteile hat das Personal Branding für Führungskräfte?

Personal Branding ist eine wundervolle Möglichkeit, als Führungskraft über deine Expertise und auch über Erreichtes zu sprechen. Schade ist dabei nur, dass es gerade in der deutschsprachigen Gesellschaft oft mit Angeben gleichgesetzt wird. “Jetzt redet er/sie wieder über sich selbst”. Nein – oft reden diese Personen über sich selbst, weil sie sich selbst als Beispiel nehmen, Probleme lösen oder Fragestellungen beantworten. Vielleicht hat derjenige unter seinen Empfängern ja gewisse Probleme, die er innerhalb seines Personal Brandings und an seinem Beispiel aufgreifen und beantworten kann.

Personal Branding: Unternehmer haben Webseiten – was haben Führungskräfte?

Es gibt tatsächlich Angestellte, die sich ihre eigene Webseite aufbauen und diese dann mit in die Bewerbung packen. Das kann etwas extrem Charmantes haben und hebt dich sicherlich von anderen Bewerbern ab. Weiterhin gibt es natürlich die Möglichkeit, die sozialen Netzwerke zu nutzen. Im Businesskontext gibt es da LinkedIn und XING, wobei LinkedIn mittlerweile mehr Funktionen bietet und sich zu einer richtigen Content Plattform gemausert hat. Personen haben hier also entsprechend viel Raum, ihr Personal Branding aufzubauen. Des Weiteren noch ein Tipp am Rande: Google dich einmal selbst und entscheide dann darüber, welche Inhalte du von dir gerne auf Google hättest und welche nicht und passe so schon dein Personal Branding an. Du gibst Menschen die dich Googlen so die Möglichkeit, einen ersten Eindruck von dir zu bekommen – der ja bekanntermassen der wichtigste ist.

Doch was tun bei Negativschlagzeilen über mich?

Tatsächlich ist es etwas schwer, Dinge aus dem Netz wieder rauszukriegen. Aber was kann man präventiv machen? Zunächst lohnt es sich, seine ganzen Sicherheitseinstellungen zu prüfen und anzupassen. Das passiert schon im privaten Kontext häufig – indem man bei Bildern, die einem nicht gefallen einstellt, dass diese nicht geteilt werden dürfen, seine Markierung entfernt oder tatsächlich den, der es hochgeladen hat oder im Grenzfall Facebook selbst dazu auffordert, diese zu löschen. Dies kann jedoch etwas dauern, daher überlege dir gut und sensibilisiere dein Umfeld, was hochgeladen werden kann und was nicht. 

Versuche in erster Linie, das Positive zu beeinflussen

Wenn du zum Beispiel auf LinkedIn aktiv bist, regelmässig Inhalte teilst, die deinen Followern Mehrwert bieten und dich als Experten darstellen, dann erscheint vermutlich LinkedIn als der erste Social Media Kanal wenn man dich googlet und Facebook rückt weiter nach unten und die peinlichen Inhalte sind schon gar nicht mehr so präsent weil dein Expertentum viel weiter oben steht. Hier spielt zudem die SEO-Optimierung der Social Media Kanäle rein, d.h. der Account auf dem du aktiver bist und über deine Expertise sprichst, rutscht du zusätzlich mit dem Kanal nach oben, den du aktiv dafür nutzt, dich gut darzustellen. 

Ich möchte Personal Branding – wie gehe ich das an?

Der erste Schritt ist definitiv, sich die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Wer bin ich eigentlich?
  • Was sind meine Werte?
  • Was ist mein Kern?

Im zweiten Schritt frage dich wirklich einmal, ob es für dich stimmig ist, nach Aussen zu gehen. Passt das für dich, zu dir und deiner Situation? Denn wenn du anfängst, dich im Aussen zu zeigen, wirst du vermutlich Ängste haben, die aber ganz normal sind. Wichtig ist: nicht perfektionistisch rangehen. Du hast Ängste und willst deswegen erst rausgehen, wenn alles perfekt ist. Aber ich kann dir sagen – so fängst du nie an. Lieber unperfekt starten als perfekt an einer Stelle stehen zu bleiben.

Personal Branding – Über welche Inhalte will ich sprechen?

Wenn man sich nun zu einem Personal Branding entschieden hat, gilt es genau zu überlegen, welchen Sinn man eigentlich damit verfolgt. Warum hattest du den Wunsch, mit deiner Personal Brand nach Aussen zu gehen? Überlege dir:

  • über welche Inhalte will ich sprechen?
  • Was soll meine Personal Brand bewirken? 
  • Was ist ihr Zweck und mein Ziel?

Personal Brand – Der Widerstand, anzufangen

Wenn du spürst, dass du einen inneren Widerstand hast, an die Öffentlichkeit zu gehen, dann solltest du da auf jeden Fall genauer hinschauen. Am Besten suche dir gar jemanden, der mit dir da wirklich in die Tiefe geht. Deine Widerstände erkennt und letzte Zweifel beseitigt. Viele Menschen schaffen das nämlich nicht alleine.

Personal Branding – nur in bestimmten Branchen oder Positionen?

Definitiv nein. In jeder Branche und in jeder Position kann man Personal Branding machen. Nicht nur als Führungskraft. Auch Angestellte, die auf der Karriereleiter weiter klettern wollen, irgendwann Führungskraft oder gar Geschäftsführer werden wollen, können gar nicht früh genug mit Personal Branding anfangen. Es ist sogar gut, früh anzufangen, weil da der innere Kritiker noch nicht so ausgereift ist. Auch hier gilt wieder: auf jeden Fall unperfekt starten!

Personal Branding – nicht für jeden etwas

Es gibt tatsächlich Menschen, die auf jeden Fall als Personal Brand rausgehen wollten, aber als sie sich dann einen Experten zur Seite holten oder ein wenig gestartet sind, mussten sie sich eingestehen, dass es einfach nichts für sie ist. Das kann an ganz tief verwurzelten Glaubenssätzen liegen, die es einfach nicht in den nächsten zwei Jahren zu beseitigen gilt und da muss erst einmal an anderer Stelle gearbeitet werden, bevor man sich ein Personal Branding aufbaut. Auch gibt es Menschen, die unbedingt mit LinkedIN starten wollten aber dann doch auf Instagram und Facebook umgeswitcht sind. Also: Personal Branding ist nicht für jeden etwas plus auch nicht jeder Kanal ist für jeden etwas.

Fazit

In diesem Blogartikel konntest du erfahren,

  • dass Unternehmer aber auch Führungskräfte über Personal Branding nachdenken sollten
  • dass Personal Branding einige Vorteile für Führungskräfte in Unternehmen haben kann
  • dass es nicht unbedingt eine eigene Webseite für Personal Branding braucht
  • dass über Jugendsünden im Netz hinweg gesehen werden sollte
  • dass du mit einigen Tipps auch selbst dein Personal Branding aufbauen kannst 

Ich hoffe dir hat dieser Blogartikel gefallen. Hast du schon eine Personal Brand? Wenn nicht, dann denkst du ja jetzt vielleicht drüber nach. Viel Spass bei der Umsetzung.

Deine Sonja

PS: Dieser Blogartikel wurde inspiriert durch mein Interview mit Nicole Wehn, Business Transformation Coach, die Unternehmern dabei hilft, ihre Personal Brand aufzubauen. Das volle Interview mit Nicole und mir findest du in Folge 36 des Podcasts “Intuitiv führen”. 

 

Wer ist Sonja Rogenmoser?

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Mein Name ist Sonja Rogenmoser. Ich verfüge über mehr als 16 Jahre Führungserfahrung in verschiedenen Branchen, Teams und in Zusammenarbeit mit verschiedensten Führungskräften. In meinem Blog biete ich Tipps, Anleitungen und Beispiele für alle Führungskräfte oder die, die es werden wollen was es heisst, intuitiv zu führen. Zudem begleite ich in meinen Mentorings Führungskräfte dabei, durch intuitive Führung voller Leichtigkeit und mit weniger Alltagsstress, gemeinsam mit ihren Teams die Unternehmensziele zu erreichen.

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Als Mentorin für Führungskräfte und Unternehmerin lebe ich meine Vision, möglichst vielen Führungskräften den Führungsstil intuitiv Führen nähren zu bringen und sie auf dem Weg der Umsetzung zu begleiten. Mein Wunsch ist es, dass Führungskräfte für ihr Team als Mentoren agieren und dafür sorgen, dass Sozialkompetenz und Produktivitätssteigerung vereint wird. Durch die Intuition führst du als Führungskraft deine Mitarbeiter als Individuum zum Erfolg.

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