Warum wirst du nicht gehört?

Ein Thema, das viele Führungskräfte und MitarbeiterInnen beschäftigt…

Hast du manchmal das Gefühl, nicht gehört zu werden? Dann möchte ich dir vorweg eine wichtige Sache mit auf den Weg geben: Du bist damit nicht allein! Es gibt zahlreiche Menschen, die das Gefühl haben, in der Masse unterzugehen. Übergangen zu werden. Mit ihren Ideen und Meinungen niemanden zu erreichen. Menschen, die sich oftmals nicht einmal trauen, überhaupt das Wort an die anderen zu richten – aus Angst, nicht “perfekt” zu sein, nicht “das Richtige” zu sagen, belächelt zu werden, Fehler zu machen und Kritik einzustecken… 

Vermutlich wird es dich nicht überraschen, wenn ich dir sage, dass vor allem die ruhigeren Charaktere, die von Natur aus zurückhaltend und bescheiden sind, mit diesem Thema zu kämpfen haben.

Was du als leise Persönlichkeit tun kannst, um gehört zu werden

Zwar gibt es nicht “das eine Wundermittel”, mit dem es plötzlich allen ruhigeren Charakteren gelingt, über ihren Schatten zu springen – doch die Möglichkeiten, sich auch als leise Persönlichkeit Gehör zu verschaffen, sind zahlreich!

Der wohl wertvollste Punkt, um einen Einstieg in die Thematik zu finden und Inspiration zu sammeln: Schau dich in deinem näheren Umfeld um. Welche ruhigere Persönlichkeit kennst du, die trotz ihrer leisen Art von anderen gehört wird? Was macht diese Person, um von anderen gehört zu werden? Welchen Weg geht sie, um ihre Ideen und Meinungen kundzutun?

Hierbei geht es keinesfalls darum, diese Person eins zu eins zu kopieren. Sondern vielmehr Inspiration zu sammeln, was sich für dich und dein Naturell gut und richtig anfühlt – und daraus deinen eigenen authentischen Weg zu basteln.

Reflektion ist das A und O!

Ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt, wenn nicht sogar der Wichtigste: Reflektiere dich selbst. Warum hast du eigentlich das Gefühl, nicht gehört zu werden? An welchen Situationen machst du das fest? Wie kannst du an dir arbeiten, damit es dir gelingt, so aufzutreten, wie du es dir wünschst? Wer kann dir auf deinem Weg helfen?

Über welchen Weg kommunizierst du am liebsten?

Gerade wenn es dich grosse Überwindung kostet, anderen gegenüber deine Ideen und Meinungen mitzuteilen, solltest du hierfür den Kanal bzw. das Setting wählen, mit dem du dich am wohlsten fühlst.

Dieses darf gerne ein kleines Stück ausserhalb der Komfortzone liegen – so, dass du dich wohl fühlst, aber trotzdem diese kleine Aufregung oder Nervosität in dir spürst. 

Fühlst du dich am wohlsten dabei, zu schreiben? Dann kommunizier deine Ideen doch zum Beispiel schon einmal vorab per E-Mail. Fällt es dir in kleinen Gruppen leichter, aus dir herauszugehen? Oder redest du am liebsten vor bzw. mit nur einer Person? Dann picke dir eine Person aus eurem Team heraus, der du deine Idee vorab schon kurz vorstellen kannst.  dass du deine Idee nur vor ein paar KollegInnen vortragen musst. 

Wie du als Führungskraft deine leisen MitarbeiterInnen unterstützt

Die meisten ruhigeren Persönlichkeiten hadern damit, wann der richtige Zeitpunkt ist, ihre Idee zu platzieren. An dieser Stelle kannst du unterstützend eingreifen, indem du die Person beim nächsten Meeting ganz gezielt nach ihrer Meinung fragst.

Doch Vorsicht! Bitte mach das nicht, ohne vorher mit der betroffenen Person gesprochen zu haben. Denn andernfalls könnte es ganz schnell so wirken, als würdest du sie blossstellen wollen…

Der erste und wichtigste Schritt bei diesem Thema ist also immer, erst einmal das Gespräch mit der betroffenen Person zu suchen. Finde heraus, ob er oder sie überhaupt offen für Unterstützung ist. Falls ja, dann überlegt am besten gemeinsam, welche Möglichkeiten in Frage kommen, um das Thema zu lösen. Was fehlt der Person konkret? Rhetorische Fähigkeiten? Dann wäre zum Beispiel eine Weiterbildung eine Option.

Ermutige und bestärke die Person darin, einfach mal den nächsten Schritt zu wagen. 

Wenn sich die lauteren Persönlichkeiten ungerecht behandelt fühlen…

Nun kann es im Prozess durchaus mal passieren, dass sich die extrovertierten MitarbeiterInnen vernachlässigt fühlen. Schliesslich wird da plötzlich jemand aus der Runde besonders gefördert…

Falls aus deinem Team derartiger Widerspruch kommt, solltest du diesen natürlich ernst nehmen, keine Frage. Lass dich davon jedoch nicht verunsichern. Denn im Grunde sorgst du durch deine Unterstützung nur dafür, dass jeder aus deinem Team den gleichen Raum bekommt. Sowohl die Leiseren, als auch die Lauteren. Der Unterschied liegt einfach darin, dass sich manche von Natur aus ihren Raum nehmen – und andere (zumindest vorübergehend) eine helfende Hand brauchen, um den Raum zu bekommen, der ihnen als Teil des Teams im Grunde zusteht.  

Fazit

In diesem Blogartikel konntest du erfahren,

  • die Geschichte des aktiven Zuhörens aus “Der grosse Rat” kennengelernt.
  • die Moral von der Geschichte verinnerlicht.
  • erfahren, welche Lehren daraus für unsereins gezogen werden können.
  • und praxisbezogene Tipps zum aktiven Zuhören für deinen Führungsalltag erhalten 

Ich hoffe, du konntest aus diesem Blogartikel einige Learnings für dich mitnehmen. Und einfach wieder dran bleiben und das nächste Mal gleich wieder versuchen und Learnings daraus ziehen und weiter gehen.

Wenn ihr jetzt das Gefühl habt „Jaaa. Genau.“, setzt es wirklich um – es hilft. Und wenn ihr das Gefühl habt „Nee. Ich habe es nicht, aber jemand im Team.“, dann nimmt auch diese Tipps mit und setzt sie mit jemanden für euch im Team um. Viel Spaß und bis bald wieder.

Deine Sonja.

PS: Dieser Blogartikel wurde inspiriert durch mein Interview mit Kerstin Fuhrmann, Coach für Berufung und beruflichen Wandel, die Menschen auf ihrem Weg zu beruflicher Klarheit, Veränderung und Verwirklichung unterstützt. Das volle Interview mit Kerstin und mir findest du in Folge 40 des Podcasts “Intuitiv führen”.

Wer ist Sonja Rogenmoser?

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Mein Name ist Sonja Rogenmoser. Ich verfüge über mehr als 16 Jahre Führungserfahrung in verschiedenen Branchen, Teams und in Zusammenarbeit mit verschiedensten Führungskräften. In meinem Blog biete ich Tipps, Anleitungen und Beispiele für alle Führungskräfte oder die, die es werden wollen was es heisst, intuitiv zu führen. Zudem begleite ich in meinen Mentorings Führungskräfte dabei, durch intuitive Führung voller Leichtigkeit und mit weniger Alltagsstress, gemeinsam mit ihren Teams die Unternehmensziele zu erreichen.

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Als Mentorin für Führungskräfte und Unternehmerin lebe ich meine Vision, möglichst vielen Führungskräften den Führungsstil intuitiv Führen nähren zu bringen und sie auf dem Weg der Umsetzung zu begleiten. Mein Wunsch ist es, dass Führungskräfte für ihr Team als Mentoren agieren und dafür sorgen, dass Sozialkompetenz und Produktivitätssteigerung vereint wird. Durch die Intuition führst du als Führungskraft deine Mitarbeiter als Individuum zum Erfolg.

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