Wichtige Personal-Trends und Entwicklungen in 2022

Hast du das Gefühl, nur noch am Rotieren zu sein?

Vor Kurzem bin ich in der Handelszeitung auf einen spannenden Artikel zum Thema “rotierende Personaler” gestossen. Darin wurden viele Trends angesprochen, die nicht nur für Personaler, sondern auch für Führungskräfte höchst relevant sind.

In diesem Blogartikel bekommst du einen Einblick in die brandaktuellen Personal-Trends und wichtigen Entwicklungen in 2022.

Dabei geht es unter anderem um den Fachkräftemangel, die innere Mobilität, Facilitating, Führung als Vollzeitjob und die Möglichkeiten als Führungskraft, den Teamgeist in diesen digitalen Zeiten zu stärken.

 

Es ist schwieriger denn je, Fachkräfte zu finden!

Gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen, ist für viele Führungskräfte und Personaler eine gewaltige Herausforderung. Jedenfalls dann, wenn man nicht zu den grossen und bekannten Firmen zählt, denen die Fachkräfte nur so die Türen einrennen.

Keine grosse Überraschung, ich weiss. Dennoch scheint es manchmal so, als würden die Führungskräfte und Personaler das Thema nicht wirklich ernst nehmen. Sie drehen Däumchen und warten darauf, dass die Bewerber*innen wie durch ein Wunder plötzlich wieder Schlange stehen.

Dabei sieht derzeit alles danach aus, als würde sich der Fachkräftemangel in Zukunft weiter verschärfen…

Früher war alles anders…

Selbst wenn sich Bewerber*innen auf eine offene Stelle melden, heisst das noch lange nicht, dass die Sache “in trockenen Tüchern” ist. Heutzutage müssen sich im Bewerbungsgespräch nicht nur die Bewerber*innen behaupten – sondern auch die Unternehmen. 

Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Interessent*innen ausquetschen lassen, ohne selbst Fragen stellen zu können. Heute wird auch aus Bewerbersicht viel Wert darauf gelegt, herauszufinden, ob die Stelle wirklich passt.
Hat das Unternehmen eine angenehme Kultur?
Wie ist die allgemeine Stimmung? Wie verhalten sich die Führungskräfte? Wirkt das Unternehmen von innen genauso, wie von aussen? Entspricht der Job dem Inserat und den eigenen Vorstellungen?

All das sind Fragen, die für Bewerber*innen heute wichtiger sind, denn je. Und trotzdem gibt es viele Unternehmen, die diesen Aspekt komplett ignorieren und hartnäckig bei ihren veralteten Struktur bleiben.

Hör auf, zu jammern!

Anstatt dich also stundenlang darüber auszulassen, wie schrecklich ungerecht die aktuelle Situation ist, solltest du deine Energie lieber darauf verwenden, nach Lösungen zu suchen.

Was kannst du tun, um auf dem Markt attraktiv zu sein, aufzufallen und die richtigen Bewerber*innen anzuziehen? Wie kannst du die Unternehmenskultur verändern oder aktiv bewerben, sodass Jobsuchende sich denken: “Hey, dort möchte ich auch arbeiten!”?

Innere Mobilität fördern und fordern

Eine weitere wichtige Entwicklung ist die innere Mobilität – also die Bereitschaft, mit Veränderungen umzugehen. Sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Sich von bestimmten Tätigkeiten zu trennen und wiederum andere Aufgaben zu übernehmen…

Denn in unserer schnelllebigen Welt verändert sich nicht nur die Art, wie Menschen zusammenarbeiten. Auch die Inhalte, mit denen sich Arbeitnehmer*innen beschäftigen, befinden sich in einem stetigen Wandel. 

Dafür verantwortlich sind die Digitalisierung und die Erforschung neuer Technologien, wie die künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge, 3D-Drucker & Co. All diese Fortschritte dürfen jedoch nicht bedeuten, dass Unternehmen ihre Mitarbeitenden, die in diesen Bereichen bislang keine Kompetenzen haben, einfach auswechseln.

Welche transformierbaren Skills haben deine Mitarbeiter*innen?

 

Stattdessen müssen Personaler und Führungskräfte herausfinden, welche transformierbaren Skills ein Teammitglied hat und auf welcher internen Position diese Skills das Unternehmen (und auch die Person selbst) weiterbringen können.

Gleichzeitig sollten natürlich auch die Arbeitnehmer*innen bereit sein, sich zu bewegen und für neue Themen zu öffnen. 

Für HR-Abteilungen und Führungskräfte bedeutet das:

  1. Die innere Mobilität des Teams muss geschult werden, damit die Mitarbeiter*innen motiviert sind, sich weiterzuentwickeln.
  2. Diese neue Flexibilität wird in Zukunft ein wichtiges Einstellungskriterium sein – denn kein Unternehmen möchte seine Belegschaft alle paar Jahre auswechseln, weil sie dem technologischen Fortschritt nicht mehr gerecht wird. 

Führung ist ein Vollzeitjob, kein Nebenprojekt.

Ein Satz, hinter dem ich zu 100% stehe. Führung braucht Zeit – das ist ein Fakt. Vereinzelt gibt es bereits Jobs, in denen die Führungskraft sich überwiegend um ihre Führungsaufgaben kümmern kann. In vielen Positionen muss der Teamleader jedoch neben der Führungsrolle gleichzeitig Kunden betreuen, Projekte koordinieren, Aufträge an Land ziehen und und und… 

Dabei sehnen sich die Mitarbeiter*innen gerade in unsicheren Zeiten, wie diesen, nach Stabilität im Job. Bereits vor Corona wurde in einer internationalen Studie herausgefunden, dass sich Mitarbeitende durch die steigende Automatisierung und Digitalisierung klare, geregelte Verantwortlichkeiten am Arbeitsplatz wünschen.

Führungskräfte müssen wieder mehr führen…

Heutzutage reicht es bei Weitem nicht mehr aus, wenn eine Führungskraft einen Bruchteil ihrer Zeit mit Leadership verbringt. Führung verlangt Leidenschaft – oder intuitive Führung!

Das funktioniert jedoch nur, wenn Vorgesetzte sich trauen, ihre Mitarbeiter*innen aktiv einzubeziehen und einen Teil ihrer Entscheidungs- und Handlungskompetenzen ans Team abzugeben…

Teamgeist stärken – analog und remote

Homeoffice kann praktisch sein, daran besteht kein Zweifel. Doch viele Mitarbeiter*innen fühlen sich dadurch auch einsam.

Daher ist es wichtig, dem Team zeitgemässe Möglichkeiten zu bieten, um den Teamgeist wiederaufleben zu lassen und das Wir-Gefühl zu stärken. Zum Beispiel in Form von virtuellen Kaffeepausen oder Afterwork-Drinks, bei denen sich Kolleg*innen ungezwungen über Themen unterhalten können, die nichts mit der Arbeit zu tun haben.

Kurzfristig lässt sich soziale Nähe durch digitale Nähe ersetzen. Langfristig sollte jedoch unbedingt Wert darauf gelegt werden, dass sich das Team regelmässig in Präsenz sieht (sofern es die aktuelle Situation erlaubt).

Fazit

In diesem Blogartikel hast du erfahren, dass…

  • sich heutzutage in Bewerbungsgesprächen nicht nur die Bewerber*innen, sondern auch die Unternehmen, behaupten müssen
  • die innere Mobilität – also die Bereitschaft, mit Veränderungen umzugehen – bei der Auswahl von Mitarbeiter*innen immer wichtiger wird
  • Führungskräfte herausfinden sollten, welche transformierbaren Skills ihre Mitarbeitenden haben, anstatt sie sofort durch neues Personal auszutauschen
  • sich Mitarbeiter*innen zur Zeit mehr denn je nach Stabilität im Job und klaren, geregelten Verantwortlichkeiten am Arbeitsplatz sehnen
  • Führung ein Vollzeitjob ist – und kein Nebenprojekt

Ich bin sehr gespannt, was du von diesem Auszug aus der Handelszeitung und meinen Gedanken darüber hältst. Schreib mir gern eine Mail an mail@crelution.ch und lass uns darüber austauschen.

Deine Sonja

 

Wer ist Sonja Rogenmoser?

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Mein Name ist Sonja Rogenmoser. Ich verfüge über mehr als 16 Jahre Führungserfahrung in verschiedenen Branchen, Teams und in Zusammenarbeit mit verschiedensten Führungskräften. In meinem Blog biete ich Tipps, Anleitungen und Beispiele für alle Führungskräfte oder die, die es werden wollen was es heisst, intuitiv zu führen. Zudem begleite ich in meinen Mentorings Führungskräfte dabei, durch intuitive Führung voller Leichtigkeit und mit weniger Alltagsstress, gemeinsam mit ihren Teams die Unternehmensziele zu erreichen.

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